Verhaltenstherapie für Kinder- Jugendliche und Erwachsene in Hannover


(Abschlussprüfung an der Paracelsusschule in Hannover bei Dr. Gutsche)

Die Verhaltenstherapie ist eine von 3 im Richtlinienverfahren anerkannten Therapiemethoden, mit der man in relativ kurzer Zeit therapeutisch sehr erfolgreich sein kann. Behandlungsgrundsätze der Verhaltenstherapie basieren auf einer Reihe von lerntheoretischen Konzepten, die schwerpunktmäßig als die Prinzipien des respondenten, des operanten und des sozialen Lernens bezeichnet werden.

In der Verhaltenstherapie geht es um das Erkennen der Bedingungen, die für den Erwerb und die Veränderung von Verhalten verantwortlich sind. Es wird davon ausgegangen, dass durch erlernte störende Verhaltensweisen oder durch nicht erworbene Fähigkeiten seelische Probleme oder auffälliges Verhalten entstehen können. Dabei haben das Lernen mit Hilfe von Belohnungen und Konsequenzen, sowie durch Nachahmung, Einfluss auf Lernprozesse.

Außerdem sind kognitiven Faktoren, wie Erwartungshaltungen, Vorstellungen über die eigene Person und über die Umwelt. oder der Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalte, für menschliches Verhalten verantwortlich. Man geht davon aus, dass jedes Verhalten nach gleichen Prinzipien erlernt, aufrechterhalten und auch wieder verlernt werden kann. Unter Verhalten werden nicht nur äußerlich sichtbare Aktivitäten des Menschen verstanden, sondern auch innere Vorgänge, wie Gefühle, Denken und körperliche Prozesse. Durch die Umwelt und die Auseinandersetzung mit dieser werden Lern- und Anpassungsleistungen erbracht. Wenn wir auf diese psychischen und physischen Anforderungen flexibel und unter angemessener Berücksichtigung unserer Bedürfnisse selbstverantwortlich reagieren können, fühlen wir uns gut.

Die "Fachqualifikation Verhaltenstherapie für Kinder- Jugendliche und Erwachsene" baut auf grundlegendem Basiswissen über verhaltenstherapeutische Inhalte und Methoden auf und vermittelt praktisches Wissen und Fähigkeiten der Umsetzung in der psychologischen Praxis. Dazu gehören die theoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie, Verhaltensanalyse/Störungsbilder, Verhaltensdiagnostik, verhaltenstherapeutische Techniken, psychotherapeutische Behandlung von psychischen Störungen, Therapieplanung, Anwendungsbereiche, Diagnostik und Tests (Übungen), ausgewählte psychische Störungen und deren Behandlung, Therapieplanung und Umsetzung mit den Patienten, Rückfallprävention und Begleitung verhaltenstherapeutischer Veränderungsprozesse.

Verhaltenstherapie eignet sich, um folgende Probleme zu behandeln:

  • Angststörungen, Panikstörungen, Phobien, Generalisierte Angstzustände, Soziale Ängste, Posttraumatische Belastungsstörungen, Versagensängste
  • Burnout
  • Depression, Trauer, Ärger, Wut, Eifersucht, seelische Kränkungen / Verletzungen
  • Sexuelle Probleme: Lustprobleme, Erektionsstörungen, Orgasmusstörungen
  • Partnerschaftsprobleme, Liebeskummer, Trennung, Scheidung
  • Schlafstörungen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Essstörungen: Bulimie, Magersucht, Übergewicht
  • Suchtprobleme: Spielsucht, Sexsucht, Arbeitssucht (substanzgebundene Süchte)
  • Arbeitsprobleme: Burnout, Überforderung, Stressbewältigung, Konzentrationsprobleme, Mobbing
  • Zwangserkrankungen, Kontrollzwang, Waschzwang, Putzzwang, quälende Gedanken (Zwangsgedanken), gedanken über Ordung, Symmetrie etc.

In der Regel ist die kognitive Verhaltenstherapie eine Kurzzeittherapie von 10 bis 30 Sitzungen. Wenn das Problem schon länger besteht, sind unter Umständen mehr Sitzungen nötig.

Insbesondere bei Angststörungen und Burnout arbeite ich auch mit NLP, Hypnose und PMR. Näheres dazu erfahren Sie auf den entsprechenden Menüpunkten dieser Homepage.

Für den Therapieerfolg ist zunächst eine tragfähige, therapeutische Beziehung zwischen Klient/in und Therapeut/in die wichtigste Voraussetzung, ferner die Bereitschaft, aktiv an sich zu arbeiten und die Bereitschaft, neues Verhalten auszuprobieren.